EINFACH STRESSEN durch Achtsamkeit

Früher habe ich ausschließlich heimlich gefühlt. Noch nicht einmal ich selbst wusste darüber Bescheid. Ziemlich wahrscheinlich hatten wohl alle anderen Menschen die mich kannten das mehr auf dem Schirm als ich es je hatte.

Rationalität und Funktionalismus waren die Welten die ich kannte. In ihnen hatte ich gelernt mich zu bewegen, zu spielen, zu leben. Ich fühlte mich sicher in meiner Unsicherheit und war sehr überzeugt davon. Ich liebte Wissen und Dinge tun – bis heute.

Oft habe ich in meinem gelebten Außen das Feedback bekommen ich wäre „zu emotional“ und mindestens genau so oft hat das in mir so geklungen als wäre das etwas an dem ich arbeiten muss. Die Folge war eine immer weitere Entfernung. Von mir, von meiner Lebendigkeit, meiner Intuition, von meinem Sein. Ich hatte das Gefühl nicht sein zu können oder zu dürfen. Zu viel zu sein.

Heute fühle ich öffentlich. Manchmal falle ich dabei in alte Muster und manchmal fühle ich hemmungslos.

Wenn man das „Nicht-Fühlen“ allerdings so hinreichend studiert hat wie ich kann das Fühlen schon mal überfordernd sein. Darüber zu sprechen und dabei gleichzeitig mit dem Gefühl verbunden zu sein Und zu bleiben ist dann die König_innen-Disziplin.

Alles darf sein.

dein Ernst

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